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Karera Fujita, 

Lyric coloratura sopran

Biografie

Karera Fujita, Sopran-geboren 1993 in Aichi/Japan, studierte von 2012 bis 2016 Bachelor Gesang an der Hochschule für Musik und bildende Kunst der Aichi-Präfektur in Japan. Während ihres Studiums besuchte sie u.a. das Internationale Musikseminar in Wien bei Prof. Franz Lukasovsky und nahm erfolgreich an mehreren internationalen Wettbewerben teil, u.a. 2015 am 7. Internationalen Vokalmusikwettbewerb in Tokyo (Förderpreis für StudentInnen) und am 16. Internationalen Musikwettbewerb Osaka (Espoir-Preis in der Sektion für Vokalmusik). Im April 2016 belegte sie den 5. Platz des 3. Klassischen Musikwettbewerbs in Japan.
Seit 2016 studiert die Sopranistin in Deutschland, zunächst am Hamburger Konservatorium und seit Oktober 2017 an der Musikhochschule Stuttgart, wo sie den Master Neue Musik / Gesang bei Prof. Angelika Luz und seit Oktober 2018 zusätzlich Master Lied bei Prof. Cornelis Witthoefft belegt. Sie konzertiert regelmäßig als Liedsängerin, u.a. 2018 mit einem Brecht-Programm in Japan. Im Mai 2019 wurde sie als Mia in der deutschen Erstaufführung des Musiktheaters Simon von Gerhard Stäbler am Schauburg-Theater der Landeshauptstadt München debütiert.

Press

Simon

„Brisanz entwickelt die Kammeroper, deren deutschsprachige Erstaufführung Sebastian Bauer in der Schauburg inszeniert hat, durch den einfühlsamen Blick auf überzeitliche Themen: sich als Außenseiter einen Platz in der Welt zu finden, die Brüchigkeit von Freundschaften und die Abgründe, die sich auftun, wenn Freundschaft und Liebe sich einander annähern.“ 

„Dass die Fabel vom Einbruch der Realität in den digitalen Kokon es schafft, im Zuschauer dennoch Involviertheit zu erzeugen, liegt vor allem am engagierten Agieren der beiden Sänger.“

„Gerhard Stäblers frei atonale Vertonung des Textes ermöglicht eine fein zwischen Erregtheit und Coolness changierende Deklamation, kommentiert durch komplexe Schlagwerkklänge und Melodiepartikel der Geige.“

„Was gerade ein jüngeres Publikum von diesem Abend mitnehmen kann, ist deshalb nicht nur ein Gedanke aus der Coming-of-Age-Sektion, sondern auch ein Beispiel für die Gestaltungsspielräume Neuer Musik.“ / Paul Schäufele

(Süddeutsche Zeitung, 6. Mai 2019)

"Doch es lohnt sich durzuhalten, dem Ohr die gerade für junge Zuschauer sehr starke Fremdheit der Klänge zuzumuten. Denn die Intensität der Geschichte von Mia [...] und Simon [...], nimmt im Laufe der Inszenierung unter der Regie von Sebastian Bauer so zu, dass sie tatsächlich mitreißt."

(Münchner Merkur, 6. Mai 2019)